Fühlst du dich emotional schnell überfordert?

Wenn Gespräche, Stimmungen oder Konflikte innerlich alles kippen lassen – obwohl du eigentlich stabil, reflektiert und leistungsfähig bist.

Du willst ruhig bleiben.
Du willst klar reagieren.
Und trotzdem wird es innerlich plötzlich laut, eng oder zu viel.

Das ist kein persönliches Versagen.
Das ist ein Zeichen dafür, dass dein System überlastet ist – emotional.

Kommt dir das bekannt vor?

Vielleicht erlebst du Situationen wie diese:

  • Du bist grundsätzlich stabil – bis ein Gespräch oder eine Stimmung alles kippt
  • Du nimmst viel wahr, kannst es aber nicht gut sortieren
  • Du willst ruhig bleiben, doch innerlich wird es laut und eng
  • Du ziehst dich zurück, weil du sonst explodierst oder dich verlierst
  • Nach Gesprächen oder Konflikten kreisen deine Gedanken stundenlang
  • Nachts kommst du schlecht zur Ruhe, weil dein Kopf nicht abschaltet

Das bedeutet nicht, dass du zu sensibel bist.

Es bedeutet, dass du emotional zu viel gleichzeitig verarbeitest.

Warum emotionale Überforderung entsteht

Emotionale Überforderung entsteht meistens nicht, weil du zu wenig denkst.
Sondern weil du zu viel gleichzeitig verarbeitest:

  • deine eigenen Gefühle
  • die Emotionen anderer
  • Erwartungen, Verantwortung und innere Ansprüche
  • alte Muster wie Anpassung, Pflichtgefühl oder Perfektionismus
  • Dein Körper reagiert dabei oft schneller als dein Verstand:
  • Druck im Bauch
  • Enge in der Brust
  • innere Unruhe
  • Rückzugsimpuls

Dein Kopf versucht dann, die Kontrolle zu übernehmen.
Das macht es kurzfristig erklärbar – aber langfristig nicht ruhiger.

Warum Rückzug kurzfristig schützt – aber langfristig kostet

Rückzug ist kein Fehler.
Er ist ein intelligenter Schutzmechanismus.

Kurzfristig bringt er:

  • Abstand
  • Ruhe
  • Kontrolle

Langfristig entstehen daraus aber oft:

  • emotionale Distanz in Beziehungen
  • Gereiztheit oder innere Kälte
  • Dauergrübeln und starke Selbstkritik
  • Schlafprobleme
  • das Gefühl, emotional „nicht richtig“ zu sein

Genau hier setzt mein Coaching an

Im CHW-Coaching geht es nicht darum, dass du „mehr fühlst“. Es geht darum, dass du besser führen kannst, was du fühlst.

Wir arbeiten nicht mit Schuld, Diagnosen oder Selbstoptimierungsdruck. Sondern mit Klarheit, Bewusstsein und alltagstauglicher Regulation.

Was du im Coaching konkret lernst

Du lernst unter anderem:

  • Emotionen früher zu erkennen – bevor sie dich überrollen
  • emotionale Intensität bewusst einzuordnen (z. B. mit einer 0–10 Skala)
  • körperliche Signale als Warnsystem zu nutzen
  • einfache Regulationstechniken, die im Alltag funktionieren
  • in Gesprächen präsent zu bleiben, ohne dich zu verlieren
  • nach belastenden Situationen schneller zurück in innere Ruhe zu finden

Klartext
Du wirst nicht „abgehärtet“.
Du wirst innerlich stabiler.

Für wen dieses Coaching besonders geeignet ist

Dieses Coaching passt gut, wenn du:

  • in emotionalen Gesprächen oder Konflikten schnell überfordert bist
  • viel Verantwortung trägst und trotzdem innerlich oft erschöpft bist
  • dich zurückziehst, obwohl du eigentlich Nähe willst
  • sehr selbstkritisch mit dir bist
  • deine Gefühlswelt endlich klarer verstehen willst

Wenn du dich aktuell in einer akuten psychischen Krise befindest oder stark leidest, kann therapeutische Unterstützung sinnvoller sein. Coaching ersetzt keine Therapie.

So läuft das Coaching ab

1. Klarheit gewinnen
Wir schauen gemeinsam: Was überfordert dich konkret? In welchen Situationen?

2. Muster verstehen
Du erkennst, was dich triggert, was dich schützt – und was dich langfristig kostet.

3. Regulieren lernen
Du bekommst Werkzeuge und übst sie im Alltag – Schritt für Schritt.

Coaching ist möglich:

  • online
  • vor Ort
  • oder draussen in der Natur

Häufige Fragen

Viele Klienten spüren schon nach wenigen Sitzungen mehr Klarheit und schnellere innere Beruhigung. Nachhaltigkeit entsteht durch Anwendung im Alltag.

Nein. Viele starten genau deshalb. Sprache entsteht im Prozess.

Es ist reflektiert und tief – aber strukturiert und klar. Kein Drama, kein Zwang.

Coaching richtet sich an psychisch stabile Menschen, die sich weiterentwickeln, Klarheit gewinnen oder besser mit emotionalen Herausforderungen umgehen möchten.
Es ersetzt keine Therapie und behandelt keine psychischen Erkrankungen.
Wenn ich merke, dass therapeutische Unterstützung sinnvoller wäre, spreche ich das offen an.
Dieses Coaching passt weniger, wenn du dich aktuell in einer akuten psychischen Krise befindest oder starke Symptome wie Panikattacken, Depressionen oder Traumafolgen erlebst.
In solchen Fällen ist therapeutische Begleitung der richtige erste Schritt.
Das Kennenlerngespräch dauert ca. 15–20 Minuten und ist unverbindlich.
Du schilderst kurz deine Situation, ich stelle gezielte Fragen und gebe dir eine ehrliche Einschätzung, ob Coaching für dich sinnvoll ist.
Es geht nicht um Verkauf, sondern um Klarheit.
Nein.
Du entscheidest von Sitzung zu Sitzung. Manche arbeiten 3–5 Sitzungen an einem konkreten Thema, andere über einen längeren Zeitraum.
Es gibt keinen Druck und keine Verpflichtung.
Beides ist möglich.
Das Coaching kann online, vor Ort oder – wenn gewünscht – auch draussen in der Natur stattfinden.
Wir wählen die Form, die für dich am stimmigsten ist.
Genau dafür ist das Kennenlerngespräch da.
Du musst nichts entscheiden oder rechtfertigen.
Wenn Coaching nicht passt, sage ich dir das offen.

Du musst das nicht alleine lösen

Wenn du dich hier wiedererkennst, ist das kein Zufall.

Es ist ein Hinweis, dass dein System Unterstützung braucht – nicht Druck.